Der Wald als Wasserspeicher
Wasser ist für Tiere und Pflanzen lebenswichtig. Der Wald hilft, das es genügend Wasser gibt.

Wie speichert der Wald Wasser?
Der Waldboden ist ein echtes Wunderwerk:
Er ist locker, voller Wurzeln und enthält viele kleine Hohlräume. Wenn es regnet, sickert das Wasser tief hinein und bleibt dort gespeichert.
Das Wasser wird dann langsam wieder abgegeben – an:
· die Pflanzen und Bäume
· die kleinen Bäche im Wald
· das Grundwasser
So entsteht ein natürlicher Wasserkreislauf, der dafür sorgt, dass der Wald auch in trockenen Zeiten länger durchhält.

Warum sind Bäume so wichtig für den Wasserspeicher?
Bäume können über ihre Wurzeln viel Wasser aufnehmen und in ihrem Holz speichern.Sie geben einen Teil davon über die Blätter wieder an die Luft ab. Das nennt man Verdunstung – dadurch wird die Luft im Wald kühler und feuchter

Die unsichtbaren Wurzeln unter der Erde sind riesig, oft genauso groß, wie der sichtbare Baum.
„Stell dir vor, ein großer Baum kann an einem heißen Sommertag über 100 Liter Wasser verdunsten lassen!“


„Und ich trinke das Wasser aus Bächen, kleinen Pfützen oder Tautropfen. Ohne einen gesunden Wald wäre es schwierig Wasser zu finden!“

TIPP: Damit das alles funktioniert, muss der Wald gesund sein und es muss genügend Bäume geben. Hier in Solingen gibt es das Projekt Blauer Wald, dass 100.000 neue Bäume pflanzen will.
Und was passiert, wenn es nicht genügend Bäume gibt, erfährst du an einem anderen Infopunkt. Den solltest du finden.
Hier kannst du mehr über den Blauen Wald erfahren >>>
Erkunde mit uns den ganzen Grä-Pfad. Wir begleiten dich auf deinem Weg zu den vielen Stationen, die es hier zu entdecken gibt.
Suche die Pfähle und scanne die QR Codes. Aber schau dich auch gut um. Im Wald sind die „Rostkamerade“ versteckt. Kannst du sie finden?

Möchtest du mehr über uns beide und den Gräpfad wissen?
Hier geht es lang >>>
