
Was macht die Eiche so besonders?

Die Eiche gehört zu den wichtigsten Baumarten in Europa.
Sie kann 300 bis über 1.000 Jahre alt werden – also viel älter, als jeder Mensch jemals leben kann.
Je nach Art erkennt man Eichen an ihren typisch gelappten Blättern und der groben, rauen Rinde.
Hier bei uns in Nordrhein Westfalen wachsen vor allem zwei Arten:
· Stieleiche
· Traubeneiche
Beide mögen viel Licht und stehen gerne in warmen, offenen Wäldern.

Lebensraum für viele Tiere
Die Eiche ist ein echter Superstar, wenn es darum geht, anderen Arten zu helfen. Über 1.000 Tierarten können an oder in ihr leben – mehr als an fast jedem anderen Baum in Deutschland.
Dazu gehören zum Beispiel:
· Käfer, Schmetterlinge und Raupen
· Spechte, Meisen und viele andere Vögel
· Fledermäuse, die in Baumhöhlen schlafen
· Wildschweine, Rehe, Füchse und Eichhörnchen, die ihre Früchte fressen


Warum ist die Eiche so stark?
Eichen haben besonders tiefe und kräftige Wurzeln, die ihnen helfen, Stürme und Trockenzeiten besser zu überstehen als viele andere Bäume.
Ihre dicke Borke schützt sie zusätzlich vor Feuer und Schädlingen.
Wie erkennt man ihr Alter?
Wenn ein Baum gefällt wird, sieht man im Stamm Jahresringe. Jeder Ring steht für ein Jahr Wachstum. Da Eichen sehr langsam wachsen, sind ihre Ringe besonders schmal.

Warum wir Menschen die Eiche schützen
Eichen sind wichtig, weil sie:
· vielen Tieren Nahrung und Schutz geben
· den Waldboden stabiler machen
· gutes, langlebiges Holz liefern
· Lebensräume für viele Tierarten bieten
Deshalb werden Eichenwälder in NRW besonders gepflegt und geschützt.

TIPP: Schau dich auf dem Weg gut um. Achte auf die typischen Blätter, Eicheln auf dem Boden und die rauhe Rind. Schon bald wirst du jede Eiche auf den ersten Blick erkennen.
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