Der Fuchs – Der schlaue Jäger
Der Fuchs ist einer der bekanntesten Waldbewohner in NRW.
Viele kennen ihn von Bildern, Geschichten oder manchmal auch aus dem Garten hinterm Haus.
Aber was macht den Fuchs wirklich besonders? Und warum nennen wir ihn einen schlauen Jäger?
Wie sieht ein Fuchs aus?
Ein Fuchs ist ein mittelgroßes Raubtier. Er hat:
- ein rotbraunes Fell, oft mit weißen und schwarzen Abzeichen
- eine buschige Schwanzspitze, die meist weiß ist
- spitze Ohren und schlaue Augen
Er wird etwa 60–90 cm lang, plus etwa 30–40 cm Schwanz.
Warum ist der Fuchs schlau?
Der Fuchs ist sehr anpassungsfähig.
Er lebt nicht nur im Wald, sondern auch an Feldern, im Park oder manchmal am Stadtrand.
Das zeigt: Er findet immer neue Wege, um Nahrung und Schutz zu bekommen.
Der Fuchs ist ein geschickter Jäger, aber nicht nur das:
Er ist auch schlau, weil er sehr gut beobachten kann, die Bewegungen seiner Beute vorhersieht und leise schleicht.
Was frisst ein Fuchs?
Der Fuchs frisst sehr verschiedenes – deshalb nennt man ihn einen Allesfresser, obwohl er vor allem jagt.
Er frisst zum Beispiel:
- Mäuse, Ratten und andere kleine Tiere
- Insekten
- Vögel und Eier
- Würmer
- Früchte und Beeren
Weil er so flexibel ist, kann er in vielen Lebensräumen überleben.
Wie jagt der Fuchs?
Wenn der Fuchs jagt, bewegt er sich ganz leise und vorsichtig.
Dann springt er manchmal mit einem Satz nach vorne, wenn er ein Mäuschen hört oder sieht.
Sein Gehör ist so gut, dass er Beute sogar unter Schnee oder Gras entdecken kann!
Füchse leben gern in der Nähe von Menschen
Füchse können auch in Gärten oder Parks leben, wenn sie dort Futter oder Verstecke finden.
Das heißt aber nicht, dass man sie anfassen oder füttern sollte!
Füchse bleiben lieber in Ruhe und brauchen ihren Freiraum, genau wie wir.
Früher war der Fuchs besonders als Überträger der gefährlichen Krankheit Tollwut, die auch für den Menschen gefährlich ist. bekannt. Heute gilt Deutschland offiziell als frei von klassischer Wildtollwut.
Wie vermehrt sich ein Fuchs?
Im Frühling bekommen Füchse Nachwuchs.
Dann bauen sie oder nutzen alte Bauten als Fuchshöhle – dort ziehen sie ihre Jungen groß.
Die Jungfüchse lernen viel von ihren Eltern: wie man jagt, Nahrung findet und sich versteckt.
Warum ist der Fuchs wichtig für den Wald?
Der Fuchs hilft dabei:
- Schadtiere in Schach zu halten
- das Gleichgewicht der Tierwelt zu bewahren
- Aas zu fressen und den Wald sauber zu halten
Weil er viele verschiedene Dinge frisst, gehört er zu den wichtigen Räubern im Wald.
Quizfrage
Eichhörnchen:
„Oh, da habe ich ganz viel Neues über dich gelernt“
Abschluss der Maskottchen
Fuchs:
„Ja, ja, aber jetzt lass uns weitergehen!“
Erkunde mit uns den ganzen Grä-Pfad. Wir begleiten dich auf deinem Weg zu den vielen Stationen, die es hier zu entdecken gibt.
Suche die Pfähle und scanne die QR Codes. Aber schau dich auch gut um. Im Wald sind die „Rostkameraden“ versteckt. Kannst du sie finden?

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