Der Igel – Stacheliger Freund am Waldrand

Wie er Winterschlaf hält und worauf er bei Nahrungssuche achtet


Im Wald und am Waldrand schnüffelt er sich leise durch das Laub: der Igel.
Mit seinen Stacheln sieht er vielleicht gefährlich aus – ist aber ein ganz friedlicher Freund der Natur.


Wie sieht ein Igel aus?

Der Igel ist ein kleiner, runder Waldbewohner mit:

  • vielen harten Stacheln am Rücken
  • einer weichen, behaarten Unterseite
  • einer kleinen Schnauze, mit der er stetig schnuppert

Wenn ein Igel sich bedroht fühlt, rollt er sich zu einer Stachelkugel zusammen.


Wo lebt der Igel?

Igel leben gern am Waldrand, in Hecken, unter Büschen oder in Laubhaufen.
Dort finden sie Schutz und viele Leckereien zum Fressen.

Einige von Euch haben vielleicht auch einen Igel im Garten.


Wovon ernährt sich ein Igel?

Igel sind Insektenfresser, aber sie fressen auch andere kleine Dinge.
Bei seiner Nahrungssuche achtet er besonders auf:

  • Käfer, Würmer und Schnecken
  • Spinnen und Larven
  • ab und zu Beeren oder Obstreste

Mit seiner feinen Nase findet der Igel oft die versteckten Insekten unter Laub oder Rinde.


Wie bereitet sich der Igel auf den Winter vor?

Wenn es draußen kälter wird und die Tage kürzer werden, bereitet sich der Igel auf den Winterschlaf vor.
Dafür sucht er sich einen geschützten Platz – zum Beispiel:

  • unter einem Reisig- oder Laubhaufen
  • in einem Asthaufen
  • in einer verlassenen Maus- oder Kaninchenhöhle

Dort baut er sich ein warmes Nest, oft aus Blättern und Gräsern.


Der Winterschlaf – eine lange Ruhezeit

Im Winter schläft der Igel tief und lange: das ist sein Winterschlaf.
Sein Körper fährt langsam herunter:

  • er atmet langsamer
  • sein Herz schlägt langsamer
  • er braucht kaum Energie

So übersteht der Igel die kalten Monate, wenn es draußen wenig zu fressen gibt.


Worauf muss der Igel achten?

Igel müssen im Herbst genügend Vorräte im Körper haben, damit sie den Winterschlaf überstehen.
Manche Menschen füttern Igel, aber es gilt:

Nie ungeeignete Nahrung geben – kein Brot, keine Milch!
• Am besten geeignet ist Igelfutter – oder kleine Insekten-Snacks.
• Laubhaufen und Reisighaufen kann man im Garten man als Winterverstecke stehen lassen.


Warum ist der Igel wichtig für den Wald?

Igel sind großartige Schädlingsbekämpfer.
Sie fressen viele Insekten und Schnecken, die den Pflanzen im Wald schaden können.
So helfen sie dem Wald, gesund zu bleiben.


Quizfrage der Maskottchen

Fuchs:
„Was macht ein Igel, wenn es draußen richtig kalt wird?“

A) Er sammelt noch mehr Essen.
B) Er hält Winterschlaf.
C) Er wandert in den Süden.

(Lösung: B – Er hält Winterschlaf.)

Eichhörnchen:
„Ganz schön mutig, so lange zu schlafen!“

Abschied der Maskottchen

Fuchs:
„Pass auf, dass du nicht die nächste Station verschläfst.“

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