Klimawandel im Wald
Was sich verändert – Wie Hitze und Trockenheit dem Wald zu schaffen machen
Der Wald verändert sich – nicht nur langsam über viele hundert Jahre, sondern auch jetzt schon durch den Klimawandel.
Wenn es länger sehr heiß und trocken ist, bekommen viele Bäume Probleme.
Das hat Folgen für den ganzen Wald.
Warum ändert sich das Klima?
Stell dir vor, die Erde hat eine warme Decke um sich. Diese Decke besteht aus Gasen in der Luft. Sie sorgt dafür, dass es auf der Erde nicht zu kalt ist – so können Menschen, Tiere und Pflanzen gut leben.
Aber in den letzten hundert Jahren haben Menschen sehr viele Autos, Flugzeuge, Fabriken und Kraftwerke benutzt. Dabei entstehen zusätzliche Gase, zum Beispiel Kohlendioxid. Diese Gase machen die Decke um die Erde immer dicker.
Wenn die Decke zu dick wird, passiert etwas Ähnliches wie bei dir im Bett:
Wenn du zu viele Decken hast, wird dir zu warm.
Durch die Erwärmung verändern sich Wetter und Temperaturen – und das spürt der Wald.
Was bedeutet Hitze und Trockenheit für den Wald?
1. Das Wasser wird knapp.
Bäume brauchen Wasser, um zu wachsen und gesund zu bleiben.
Wenn es über lange Zeit kaum regnet und die Sonne stark scheint, vertrocknet der Boden.
Bäume können dann nicht genug Wasser aufnehmen.
2. Die Bäume werden geschwächt.
Wenn Bäume wenig Wasser haben, werden sie schwächer.
Sie können sich dann schlechter gegen Schädlinge wie den Borkenkäfer wehren.
3. Die Jungbäume überleben schlechter.
Besonders junge Bäume mit flachen Wurzeln bekommen bei Trockenheit große Probleme.
Viele von ihnen wachsen nicht richtig oder vertrocknen.
Noch mehr Probleme durch Klimawandel
Krankheit und Schädlingsbefall
Schwache Bäume werden anfälliger für Schädlinge, die sie noch mehr schädigen.
Mehr Gefahr durch Waldbrände
Wenn Wald sehr trocken ist, steigt auch die Gefahr von Waldbränden.
Trockenes Holz und schon leichter Wind können die Flammen schnell verbreiten.
Der Wald kann CO₂ nicht mehr gut speichern
Normalerweise nimmt ein gesunder Wald Kohlendioxid aus der Luft auf und speichert es.
Wenn aber viele Bäume sterben, gelingt das nicht mehr so gut.
Warum ist das wichtig für Menschen und Tiere?
Stell dir deinen Körper vor: Du hast eine Lunge, mit der du atmest. Sie nimmt den Sauerstoff aus der Luft auf, den dein Körper braucht.
Der Wald macht etwas Ähnliches für die Erde – deshalb sagen viele, der Wald ist wie eine Lunge der Erde.
So funktioniert das:
- Bäume atmen anders als wir.
Sie nehmen ein Gas aus der Luft auf, das Kohlendioxid heißt. - Mit Hilfe von Sonnenlicht machen sie daraus Zucker zum Wachsen.
- Dabei geben sie ein anderes Gas wieder an die Luft ab: Sauerstoff.
Und Sauerstoff ist genau das Gas, das Menschen und Tiere zum Atmen brauchen.
Wenn der Wald durch Hitze und Trockenheit geschwächt wird, verlieren Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum.
Auch Menschen spüren das – etwa wenn es heißer wird oder der Boden austrocknet.
Und – weniger Kohlendioxid in der Luft = weniger Klimawandel
Quizfrage der Maskottchen
Fuchs:
„Das ist alles ganz schön kompliziert. Wie kann man den Klimawandel aufhalten? Hast du eine Idee?“
Erkunde mit uns den ganzen Grä-Pfad. Wir begleiten dich auf deinem Weg zu den vielen Stationen, die es hier zu entdecken gibt.
Suche die Pfähle und scanne die QR Codes. Aber schau dich auch gut um. Im Wald sind die „Rostkameraden“ versteckt. Kannst du sie finden?

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